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Kundeninfo vom Oktober 2006

Liebe Geschäftsfreunde

Da habe ich in der letzten Nummer ein paar kritische Gedanken angebracht über die Inflation an Seminaren, Events, Awards etc. und prompt wurde ich auch gefragt, ob ich denn nicht gerne Kaffee an solche Anlässe liefere. Natürlich tun wir das gerne. Und ich weiss, dass es auch qualitativ gute und nützliche Events und Kurse gibt.

Dabei denke ich gerade an die jüngste Eröffnung von JURA Coffeeworld, ein innovatives und äusserst kreatives Projekt, das Prosperität in den Wirtschaftsraum Solothurn bringt und zudem beste Werbung für das Produkt Kaffee ist. Frau Marianne und Herrn Emanuel Probst möchte ich auch an dieser Stelle ganz herzlich Beifall spenden für ihr mutiges Engagement und uns für die schon seit Jahren anhaltende Partnerschaft bedanken.

Eine Begegnung vor wenigen Tagen mit dem Inhaber eines Hotelbetriebs, wo auch viele Seminare abgehalten werden, hat mich besonders aufgestellt. Er kam zu mir und hat mir zu meinem Leitartikel gratuliert. Auch er profitiere von diesen Seminargästen, müsse dann insgeheim aber oft lachen, wenn er höre, wie die Teilnehmer am Schluss erzählen, was dies wieder für ein „Non-Sens-Meeting“ gewesen sei, das einzig Gute seien Food, Beverage und die Witze gewesen. Also, hoffentlich gibt es weiterhin noch mehr „Talk shows“! Schade nur, wenn die Kunden diesen Aufwand bezahlen müssen und erst noch schlechtere Leistungen erhalten, denn gespart wird meist nicht im Management und Verkauf sondern bei Produktion und Dienstleistungen.

Noch ein Thema: es vergeht keine Woche, ohne dass ich nicht angesprochen werde auf die Besitzverhältnisse der Oetterli + Co. AG. „Haben Sie jetzt wirklich Ihr Geschäft verkauft…?“ oder: „Stimmt es, dass Sie jetzt zur XY-Gruppe gehören?“ Fragen dieser Art kommen immer häufiger und an der Gerüchtebörse kursieren die erstaunlichsten Geschichten.

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich in einem Interview ganz klar Stellung bezogen, was unsere Absichten zur Zukunft unseres Unternehmens sind.
Das Interview machte die Journalistin Kathrin Winzenried und es erschien im Fotoband „Leben am Jurasüdfuss“.Im Innern dieses Infos finden Sie es abgedruckt. An meiner Aussage hat sich bis heute nichts geändert. Vielleicht schafft dies jetzt Klarheit und die Kolporteure wenden sich einem andern Thema zu. Wenn es eine Veränderung geben sollte, so werde ich Sie sicher wie immer offen informieren.

Herzlichst bis zum nächsten Mal

Ihr Hubi Oetterli

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