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Kundeninfo vom Dezember 2008


Liebe Geschäftsfreunde

Volle Konzentration, hier geht es um viel! Der Zuspruch zu unserem Hausmagazin wird immer grösser und so wächst auch die Verpflichtung, „noch einen drauf zu geben“ oder wenigstens das Niveau zu halten.

Das „Aktienmärli“ in der letzten Nummer hat mir viel Beifall eingebracht, ob es wohl ein Zufall war, dass vor ein paar Tagen der Kolumnist eines Börsenboulevardblatts einen „Big Mac“ abgebildet hat mit der Fussnote, dass man einen solchen mit einer gewissen Bankaktie nicht mehr erwerben könnte?

Und jetzt geht es erst noch um eine Doppelnummer, denn im Januar erscheint kein Kundeninfo, die Konstellation „Feiertage-Aktualität-Layouter-Drucker“ lässt es einfach nicht zu.

Und so habe ich mir lange Gedanken gemacht, was ich Ihnen hier erzählen soll. Nein, nicht die üblichen Wünsche, sicher ein Dankeschön für Ihre Treue, aber keine Kommentare über Politik, Wahlen, Qualen…

Nein, ich habe mir überlegt, wer eigentlich die wahren Helden unserer Zeit sind. Nebst tausenden von Mitmenschen, die im Alltag Gutes tun, fielen mir die Namen folgender Vorbilder ein, die alle bescheiden sind, sich aber ins Rampenlicht stellen müssen, den Medienrummel über sich ergehen lassen müssen, damit sie ihre so wichtigen Werke der Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe durchführen können.

Karlheinz Böhm fällt mir ein, am 16. März durfte er seinen 80. Geburtstag feiern, unermüdlich ist er unterwegs für seine Organisation „Menschen für Menschen“, unzählige Menschenleben in Aethiopien hat er vor dem Hungertod gerettet, nicht einfach mit Geld sondern durch Aufbauhilfe vor Ort, Hilfe zur Selbsthilfe eben. – Da ist Lotti Latrous, eine Heilige, auch wenn sie das nicht hören will. Die Schweizer Gattin eines Top Managers hat einen hohen Lebensstandard aufgegeben und betreut Aids Kranke in Abidjan, begleitet Waisenkinder auf ihrer letzten Reise. Ihr Buch müsste man lesen. Sie hat ihm den Titel „Egoiste“ gegeben und meint damit sogar sich selber! – Dann muss ich Toni el Suizo erwähnen, er hat erst seit kurzem einen gewissen Bekanntheitsgrad bei uns erreicht, meine Frau hat mich schon vor einigen Jahren auf ihn aufmerksam gemacht. Er heisst Paul Rüttimann, stammt aus Pontresina und hat vor 20 Jahren auf eigene Initiative und ohne jedes Kapital in Ecuador mit Einheimischen eine Brücke gebaut. Lebenswichtige Uebergänge für die Bevölkerung, meist Kleinbauern, die so zu Landwirtschaftsfläche kommen und Nahrung anbauen können. Heute stehen Brücken von Toni in Laos, Honduras, Bali, Kambodscha, Vietnam, Buenos Aires…unglaublich, was ein Einzelner bewegen kann, wenn er will.

Die Namensliste liesse sich fortsetzen. Sicher gehört auch „Beatocello“ Dr. Beat Richner erwähnt, seine Kinderspitäler in Pnom Penh sind leuchtendes Beispiel von christlicher Nächstenliebe. Dann müsste ich noch unbedingt…immer in der Weihnachtszeit wird uns bewusst, dass wir mehr tun sollten für jene, denen es nicht so gut oder ganz schlecht geht. In diesen Tagen haben wir auch etwas freie Zeit zum Nachdenken, lesen, oder surfen: schalten Sie einmal auf Google und klicken Sie auf die erwähnten Namen. Es wird Ihnen gleich ergehen, Sie möchten helfen. Es sind nicht nur spannende und aufrüttelnde Berichte, nein, die Spendenkonti sind immer auch angeführt.

Ich wünsche Ihnen ganz herzlich frohe Feiertage und alles Gute. Und Danke für Ihr Mitmachen.

Ihr Hubi Oetterli

PS: Die Tradition unserer Spende an Terre des Hommes halten wir aufrecht, das eine tun und das andere nicht lassen…

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